1. Verfahrensablauf: Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb: In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Büros ihr Interesse an der Verfahrensteilnahme und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags ist jedoch ausreichend. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebot- und Bearbeitungsphase: Die max. 3 geeigneten Bewerber erhalten entsprechende Unterlagen. Auf dieser Basis soll ein Honorarangebot sowie eine Präsentation für die Bietergespräche erstellt werden. c) Bietergespräch: Im Bietergespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Bietergespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 Abs. 11 VgV auf das Erstangebot zu erteilen. Die Sprache, in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch 2. Beauftragung Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit der Zustimmung durch den Gemeinderat der Stadt Sindelfingen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen bis einschließlich Leistungsphase 9 nach HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Das detaillierte Leistungsbild ist dem beigefügten Vertrag zu entnehmen. Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe eines Vertrags zwischen dem Auftraggeber einerseits und einem fachkundigen und leistungsfähigen Auftragnehmer andererseits. a) Inhalt der ausgeschriebenen Leistungen Die Gemeinde überträgt dem Auftragnehmer das Einsammeln und Befördern des im Gemeindegebiet Pullach i. Isartal anfallenden Altpapiers, der Altpappe und der Altkarto-nagen (PPK-Fraktionen), soweit diese von der Abfallwirtschaftssatzung erfasst und nicht vom Einsammeln und Befördern durch die Gemeinde ausgeschlossen sind. Zu den wesentlichen Leistungsgegenständen zählen u.a.: • Abholung (Holsystem) der haushaltsnahen Papiertonnen • Einsammeln des PPK-Abfalls der Wertstoffinseln (Bringsystem) • Einsammeln des PPK-Abfalls auf dem Wertstoffhof b) Vertragsdauer Der Leistungsbeginn ist der 01.02.2027. Der ausgeschriebene Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. Es besteht die Möglichkeit der zweimaligen Verlängerung, jeweils um zwei Jahre.
Im Zuge des Ausbaus der Ganztagsbetreuung an der Saalburgschule benötigt die Grundschule eine eigene Mensa und aufgrund steigender Schülerzahlen die Real- und Hauptschule (John-F.-Kennedy-Schule) weitere Klassen- und Betreuungsräume. Der Schulcampus in Bad Vilbel ist flächenmäßig eng genutzt, deshalb soll ein gemeinsamer Erweiterungsbau an die John-F.-Kennedy-Schule beide Bedarfe decken. Das neue Erweiterungsgebäude entsteht an der nordwestlichen Grundstücksecke. Zwischen dem Baufeld und der bestehenden Sporthalle im Osten ist ein Streifen mit einem dichtgewachsenen Baumbestand. Die Baumschutz und die Wurzelschutzmassnahmen werden bauseits ausgeführt. Bei der Ausführung ist darauf Rücksicht zu nehmen. Die Zu- und Abfahrt für den Baustellenverkehr erfolgt im Norden vom Massenheimer Weg aus. Hier wird ab der Feuerwehrzufahrt der Saalburgschule der Verkehr gesperrt und eine Sackgasse ausgebildet. Die Beschilderung erfolgt bauseits. Die Baueinrichtungsfläche und der Kran sollen im Norden des Baufeldes aufgestellt werden. Der Neubau ist mit 3 aufgehenden Vollgeschossen mit Flachdach und den Abmessungen von ca. 30m x 30m geplant. Aufgrund der geneigten Geländesituation ist im südlichen Bereich ein Teiluntergeschoss geplant, dass auch einen ebenerdigen Zugang von der bestehenden JFK-Schule ermöglicht. Die Erschliessung der Saalburgschule ist im EG über eine großzügige Treppenanlage vom bestehenden Pausenhof aus geplant. Für die Technikzentrale Lüftung wird im Dachgeschoss ein weiteres Staffelgeschoss mit einem Walmdach mit einer Holzkonstruktion ausgeführt. Die Fassade und die Metall-Unterkonstruktion UG-2OG werden nach Fertigstellung der Riemchenfassade ausgeführt. Das UG und DG werden komplett verkleidet. Im EG-2OG nur die Fensterbänder. Ein Gerüst wird für die Arbeiten bauseits gestellt. Die Sockeldämmung EPS wird durch das Gewerk WDVS Klinkerriemchen ausgeführt. Die Ausführung Fassade DG wird zu einem gesonderten Zeitpunkt erfolgen als die Fassaden UG-2OG. Gewerke-Beschreibung, im Einzelnen alle umfänglichen Arbeiten für die Herstellung der hinterlüfteten Plattenfassade zu verrichten, dazu gehören: - Werk- und Montagepläne - prüffähiger Standsicherheitsnachweis - Baustelleneinrichtung - Prüfung und Vorbereitung der Untergründe - Lieferung und Montage der Fassadendämmung, 560 m² - Lieferung und Montage der Metall-Unterkonstruktionen inkl. Dämmung, 560 m², Lieferung und Montage der Plattenfassade Mineralwolle 8mm in Standardfarben und diversen Sonderfarben, Muster und Ausführung wie nach LV vorgegeben. Fragen zum LV sind rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist über die Nachrichtenfunktion an die Zentrale Vergabestelle des Wetteraukreises zu richten.
Zielland : Fidschi, Cookinseln, Samoa, Tonga Anwendungsfeld : Energieerzeugung Möglicher Termin : Q4 2027 Zielsetzung : Die digital durchgeführte Energie-Geschäftsreise soll deutschen KMU aus den Bereichen Hybrid-Mini-Grids sowie Grid-Modernisierung die Markterschließung erleichtern. Im Mittelpunkt der virtuell durchgeführten Geschäftsreise stehen die gezielte Kontaktvermittlung und individuelle B2B-Gespräche mit potenziellen Kunden, Partnern und relevanten Stakeholdern aus der Zielregion. Im Besonderen soll der Zielmarkt Fidschi in den Fokus gerückt werden. Die Märkte Cookinseln, Samoa, Tonga können als zusätzliche Absatzmärkte in die dGR mit einfließen. Die Maßnahme richtet sich an deutsche KMU mit Lösungen in den Bereichen Batteriespeicher und Energiemanagement, SCADA/Leittechnik und Digitalisierung, Wechselrichter/Power-Electronics und Schutztechnik, Systemdesign/Hybrid-Optimierung sowie O&M-Konzepte/Schulung. Hinweis : Es soll eine längere regionale ZMA verfasst werden (Sonderversion), die Fidschi, Cookinseln, Samoa und Tonga umfasst. Die im Leitfaden beschriebenen Vorgaben sind bei der Projektumsetzung anzuwenden.
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
GELSENDIENSTE - eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Gelsenkirchen beabsichtigt die Vergabe einer Entsorgungsleistung zur Übernahme und Verwertung von Altholz A1-A4 und Sägespäne. Für die ausgeschriebene Leistung werden 2 Lose vergeben: - Los 1: Altholz A1-A3 und Sägespäne| AVV-Nr. 150103, 170201, 191207, 200138| Menge: ca. 9.014 t (einschließlich Optionsjahr) - Los 2: Altholz A4 | AVV-Nr. 170204*| Menge: ca. 2.000 t (einschließlich Optionsjahr)