Der geplante Umbau und die Erweiterung der Gillbachschule in Rommerskirchen dient dem Ziel, die baulichen und räumlichen Anforderungen der in Teilen auch als offener Ganztag geführten Grundschule zu gewährleisten. Die Planung sieht vor, den eingeschossigen Trakt zwischen Schule und Sporthalle abzubrechen und an dieser Stelle den neuen Erweiterungsbau zu errichten. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Aula und Sanitäranlagen im Erdgeschoss. Im Obergeschoss befinden sich Unterrichtsräume, OGS-Gruppenräume, OGS-/Differenzierungsräume sowie Technikräume und WC-Anlagen, welche in erster Linie als Stunden-WCs dienen soll. Die Erschließung erfolgt über ein Treppenhaus im Bestandsgebäude, der zweite Rettungsweg erfolgt über eine Stahlaußentreppe an der Nordseite des Neubaus. Ein Aufzug ist zentral vorgesehen, der nicht nur alle Ebenen des Erweiterungsbaus barrierefrei erschließt, sondern auch den Bestand (EG-2.OG) barrierefrei anbindet. Zu den auszuführenden Bauleistungen zählen ebenfalls Arbeiten im Bestand sowie im Bereich der Außenanlagen (einschl. der Kostengruppe 550 nach DIN 276). Alle Einzelheiten können die Bieter den Vergabeunterlagen entnehmen. Sämtliche hierfür erforderlichen Bauleistungen sollen im Paket an einen Generalunternehmer vergeben werden.
Die Leistung umfasst Lieferung, Auf- und Abbau sowie Vorhaltung der Gerüste im Innenbereich des Bauteils VII und den Turmdrehkran der Baustelle nach den Planunterlagen, insbesondere: • Fassadengerüste innen Typ C (rd. 50 m) und Typ E im zweigeschossigen Bereich (rd. 869 m²) in Lastklasse 3 mit zugehöriger Vorhaltung, Treppenturm im Gerüst Typ C • Arbeitsplattform als Stützgerüst Typ D (rd. 442 m², Belag +7 m) mit Gitterträgern, Auflagerriegeln und Wandkonsolen einschließlich Vorhaltung • Arbeits- und Traggerüste im Innenbereich, Konsolen, Seitenschutz am Emporenrand, Rollgerüste und Treppenturm Arbeitsgerüst innen • Turmdrehkran (Ausladung 40-45 m, Übergabe auf den Dachflächen): Antransport, Montage, Demontage, Abtransport und Vorhaltung ohne Kranführer (rund 8 Monate); Kranführer auf Abruf (350 Stunden) • Mobilkran für das Versetzen der Auflagerrahmen der Lichtbänder (ein Einsatz, 16 Einsatzstunden, mit Schwenkbereichsbegrenzung) • Winterbaumaßnahmen, Bauunterbrechungen aufgrund besonderer Ereignisse, Stundenlohnarbeiten, Dokumentation und statischer Nachweis der Gerüstkonstruktion Das Leistungsverzeichnis umfasst 52 Positionen in einem Leistungsbereich (Gerüstbauarbeiten) mit den Abschnitten Baustelleneinrichtung, Gerüst Innenbereich nach Typen, Gerüste generell, Baukran (Turmdrehkran mit Kranführer auf Abruf, Mobilkran), Winterbaumaßnahmen, Stundenlohnarbeiten sowie Dokumentation und Nachweise; Wertung und Zuschlag erfolgen auf das gesamte Leistungsverzeichnis, es wird nicht in Lose aufgeteilt. Alle Positionen sind Grundpositionen mit festen Mengen. Wartungsleistungen sind nicht Bestandteil des Leistungsverzeichnisses.
Ziel des Verfahrens ist die Vergabe der Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4 und 5 nach § 53 ff HOAI für die Brandschutz- und Sicherheitstechnische Ertüchtigung des Saales und der Küche des BSZ „Julius Weisbach“ in Freiberg und dazugehöriger besonderer Leistungen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den einzelnen Leistungsphasen (nachfolgend LP genannt). Vorgesehen ist nach Abschluss des Vergabeverfahrens zunächst die Beauftragung der LP 2 bis 3 sowie dazugehöriger besonderer Leistungen.
Gegenstand ist die Ablösung der bestehenden SAP-HCM-Lösung der WVG im Bereich Personalabrechnung, Zeitwirtschaft und Personalmanagement durch die Neuimplementierung einer zukunftsfähigen, cloudbasierten Personal-Software. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere Softwarebereitstellung bzw. Subskription, Implementierung, Konfiguration, Migration, Integration, Schulung, Produktivsetzung, Anlaufunterstützung sowie Betrieb, Pflege, Service und Support. Die Einzelheiten zu Ausgangslage, Zielbild, Mengengerüsten, Gesellschaften, Schnittstellen, fachlichen und technischen Anforderungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.
Die hier ausgeschrieben Rohbauarbeiten erfolgen im Rahmen des 2. Bauabschnitts der Paul-Klee-Schule, einer Förderschule mit Schwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung. Dieser dient der Vervollständigung der bereits im 1. Bauabschnitt errichteten Lernhäuser A - E, die Klassenräume und dienende Funktionen enthalten. Im 2. Bauabschnitt werden nun ergänzend ein Fachklassengebäude mit Forum (Bauteil F), ein Sportbereich mit Einfeldsport- und Schwimmhalle (Bauteil G) und ein Verwaltungsbereich inkl. Personalräumen in einem unter Denkmalschutz stehenden Bestandsgebäude (Gebäude I) neu geplant und errichtet. Alle Bauteile werden mit Verbindungsbauwerken (Bauteil V) verbunden und erschlossen. Die eingeschossigen Neubauten sollen dem Passivhausstandard entsprechen und werden in Holzhybrid- Bauweise erstellt. Das Gebäude G wird unterkellert, wobei die Bodenplatte und die Außenwände als weiße Wanne ausgeführt werden. Die Innenwände der Neubauten werden massiv in Sichtbeton hergestellt, alle Außenwände und die Dachkonstruktion als Holzbauelemente mit holzsichtigen Oberflächen im Innenraum vorgesehen. Die beiden Hallen für Schwimmen und Sport in Bauteil G erhalten an den Fassadenstirnseiten eine Holzstützenkonstruktion im Raster der Holz-Dachbinder sowie eine Pfosten-Riegel-Fassade zur natürlichen Belichtung.
LVR-Dezernat Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, Bauen für Menschen GmbH