An der Gesamtschule Busecker Tal wird das Gebäude 1, der naturwissenschaftliche Trakt, saniert. Hierfür steht nun die Vergabe der Putz- und Malerarbeiten an. Die Leistung beinhaltet mit allen Vorarbeiten: - ca. 4.000 kg - Stahlkonstruktion, Haupt und Nebenträger - ca. 4.000 kg - Feuerverzinken der gesamten Stahlkonstruktion - ca. 50 m2 - Gitterroste - ca. 25 m - Knieleistengeländer - ca. 4 Stk - Einläufige gerade Treppenkonstruktion
Abschluss einer Rahmenvereinbarungen mit 2 Wirtschaftsteilnehmern über die Durchführung externer Personaldienstleitungen (Headhunting) für die Besetzung von bestimmten Fach- und Führungspositionen in der Deutschen Rentenversicherung Bund (Standorte Berlin, Brandenburg a.H., Gera, Stralsund, Würzburg, Rehazentren bundesweit). acht Stellen in herausgehobenen Funktionen der Führungsebene F 1 und C-Level (Geschäftsbereichsdirektoren/-innen): • Abteilungsleiter/-innen der Bes. Gr. B2/B3 BBesO bzw. Sondervertrag mit einem außertariflichen Entgelt entsprechend der Bes. Gr. B2/B3 BBesO • Chief Information Officer der Bes. Gr. B5 BBesO bzw. Sondervertrag mit einem außertariflichen Entgelt entsprechend Bes. Gr. B5 BBesO • Chief Operation Officer der Beamtenbesoldungsgruppe Bes. Gr. B5 BBesO bzw. Sondervertrag mit einem außertariflichen Entgelt entsprechend Bes. Gr. B5 BBesO • Chief Service Officer der Beamtenbesoldungsgruppe Bes. Gr. B5 BBesO bzw. Sondervertrag mit einem außertariflichen Entgelt entsprechend Bes. Gr. B5 BBesO
Ausschreibung von Planungsleistungen für die Erweiterung der Don-Bosco-Schule in Recke inkl. Neubau eines Therapiebads (hier: Los 2 - Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Freianlagenplanung), vgl. Leistungsbeschreibung
Caritasverband Tecklenburger Land e.V. Caritas-Altenhilfe Tecklenburger Land GmbH
Freianlagenplanung für den Neubau der Haut- und Augenklinik, KMT und Geriatrie am Universitätsklinikum Düsseldorf einschließlich Übernahme und Prüfung der vorhandenen Planungsleistungen, Fortschreibung der Ausführungsplanung sowie der Leistungsphasen 7 bis 9 nach § 39 HOAI. Die Beauftragung umfasst die Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und Bauüberwachung einschließlich Pflanzen- und Materialprüfung, Aufmaß- und Rechnungsprüfung, Abnahme, Mängelüberwachung, Fertigstellungspflege, Kostenfeststellung und Dokumentation sowie die Objektbetreuung während der Verjährungsfristen. Die Mitwirkung an der PLAKODA-Dokumentation ist als besondere Leistung eingeschlossen.
Leistungsumfang Metallbau- und Verglasungsarbeiten: - Liefern und Herstellen von Fensterelementen: Lieferung und Herstellung neuer Fensterelemente aus Aluminium mit Wärmedämmung; - Liefern und Herstellen von Pfostenriegelfassaden: Lieferung und Herstellung neuer Fensterelemente aus Aluminium; - Liefern und Herstellen eines Sonnenschutzes: Lieferung und Installation eines neuen Sonnenschutzes bestehend aus Markisen-Elementen; - Liefern und Herstellen von Außenfensterbänken: Lieferung und Herstellung von Außenfensterbänken und Fenstereinfassungen aus Aluminium; - Liefern und Herstellen von Außentüren / Rohrrahmentüren: Lieferung und Herstellung von Außentüren aus Aluminium; - Herstellen von Fassadenbekleidungen aus Verbundblech: Lieferung und Herstellung von Fassadenbekleidungen aus Verbundblech inkl. Unterkonstruktion und Dämmarbeiten.
Hanau Immobilien- und Baumangement, Eigenbetrieb der Stadt Hanau
Im Bereich der klassischen Software finden Software Bills of Materials (SBOMs) – also Stücklisten, die Informationen über Softwarekomponenten und deren Abhängigkeiten beinhalten – schon lange Anwendung und werden vom Cyber Resilience Act (CRA) sogar gefordert. Diese Forderung gilt auch für KI-Systeme, jedoch ist die Idee einer SBOM spezifisch für KI-Systeme relativ neu. Erste Ansätze bergen daher die Gefahr, dass sie nicht alle notwendigen Aspekte im Hinblick auf die Transparenz der KI-Lieferkette abdecken. In diesem Projekt soll das im G7-Rahmen veröffentlichte Konzept "SBOM for AI - Minimum Elements" in die Praxis überführt und dafür eine technische Umsetzung der definierten Kriterien erarbeitet werden. Die SBOM für KI soll automatisiert erstellt und in einem geeigneten Format ausgegeben werden. Die erarbeitete Umsetzung soll anschließend allen Interessenträgern zur Verfügung gestellt werden, um so einen wichtigen Beitrag zur Cybersicherheit von KI-Systemen leisten zu können.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Der Rahmenvertrag wird für eine Laufzeit von 6 Jahren (72 Monaten) geschlossen. Für die Leistungen der Phase 1 zur Erstellung des MNSW-Systems 1.0 wird im Zuge der Zuschlagserteilung sowie parallel mit dem Abschluss des Rahmenvertrags ein initialer EVB-IT Systemvertrag zum MNSW-System 1.0 und ein zugehöriger initialer Sprint Nr. 1 MNSW-System 1.0 abgeschlossen. Für die gesamte Vertragslaufzeit (inkl. Optionen) beträgt die Höchstabnahmemenge 10.195 Personentage bzw. 81.560 Personenstunden. Weitere Vergabeunterlagen, die vertrauliche oder sicherheitsrelevante Informationen enthalten, werden interessierten Unternehmen erst nach Vorlage einer vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Verschwiegenheitsvereinbarung (Anlage Verschwiegenheitserklärung Servicebeschreibung Betriebsplattform WisIT V3.0_TLP_AMBER) zur Verfügung gestellt. Die Übermittlung der weiteren Unterlagen erfolgt erst nach Eingang der unterzeichneten Verschwiegenheitsvereinbarung bei der Vergabestelle. Es wird darum gebeten, die ausgefüllte Anlage rechtzeitig zu übersenden, um eine fristgerechte Angebotsabgabe zu ermöglichen.
Für reproduzierbare Analysen von Übertragungskonzepten mit schnell beweglichen Kommunikationsknoten in Kombination mit terrestrischen und nicht-terrestrischen Kommunikationselementen wird ein Kanalemulator mit dem Fokus auf eine kombinierte TN- und NTN-Emulation benötigt.
Der Landkreis Karlsruhe plant im Zuge der Neugestaltung des Landratsamtareals u.a. die Errichtung eines neuen Dienstgebäudes als Ersatz der bisherigen Bebauung am Standort Beiertheimer Allee 2 in Karlsruhe. Zukünftig sollen an diesem Standort mehrere Dienststellen zusammengefasst werden und eine zukunftsweisende Neubebauung für den Landkreis Karlsruhe für ca. 1.000 Mitarbeiter.innen entstehen. Die Nutzung des Neubaus ist u.a. vorgesehen mit öffentlichen Servicebereichen des Landratsamtes Karlsruhe, öffentlichen Konferenzbereichen, Büroräumen, einem Betriebsrestaurant, Seminar- und Schulungsbereichen für externe Mieter, einer öffentlichen Tiefgarage, Solzialräumen, Nebenräumen, eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule in Sondereigentum. Das Gebäude besitzt einen L-förmigen Grundriss mit seiner größten Ausdehnung in Ost-West-Richtung (unterirdisch) über alles von ca. 147m und einer Länge in Nord-Süd-Richtung von ca. 87m. Dieser Grundrissplot erstreckt sich unterirdisch bis in das 2. Untergeschoss und oberirdisch bis in das 4.Obergeschoss (Bereiche Flachbau). Ab dem 5. Obergeschoss wird das Gebäude auf den Hochhausgrundriss reduziert, der sich etwa im Zentrum des L-förmigen Flachbaus befindet und einen rechteckigen Grundriss von ca. 26,6m x 34,7m aufweist. Der Hochhausgrundriss wird bis in das 23. Obergeschoss geführt, womit das Gebäude dann eine Höhe von 89,90m aufweist. Das Gewerk "Gerüstbauarbeiten I" umfasst insbesondere die Lieferung, betriebsfertige Stellung, Vorhaltung und der spätere Rückbau und Abtransport von Fassadengerüsten in GK 4 für den Hochhausbereich des Baufeldes 1.2, beginnend in E00 bis einschließlich E23 reichend, zur Gebrauchsüberlassung als Arbeitsgerüst für die bauseitigen Fassadenarbeiten am TRH 2 sowie auch als Schutzgerüst für die bauseitigen Dachabdichtungsarbeiten. Darüber hinaus die Lieferung und betriebsfertige Montage von Bauaufzügen. Es ist ein geschoss-und abschnittsweiser Aufbau, nach örtlichen Erfordernissen und in Abstimmung mit dem Fortschritt der Roh- und Ausbauarbeiten vorgesehen. Der Auftrag umfasst folgenden wesentlichen Leistungsumfang: • ca. 2.300m² Fassadengerüst GK4, W09, H2, 90m • ca. 6.500Kg Trag- und Abfangkonstruktionen aus Profilstahl, einschließlich Planung und statischem Nachweis • ca. 1.150lfm zusätzliches Innengeländer • ca. 1.150lfm Auslegerkonsolen, 30er • ca. 1.150lfm Auslegerkonsolen, 70er • ca. 2 Stück Podesttreppentürme, Höhe bis 90m • ca. 23 Stück Absetzpodeste, Abmessung 6,00x24,60m • ca. 2 Stück Bauaufzug mit Bühne mind. 1,50x1,50m; 2.000Kg, 90m • ca. 1 Stück Bauaufzug mit Bühne mind. 1,50x3,60m; 2.500Kg, 90m • ca. 1 Stück Bauaufzug mit Bühne mind. 2,90x6,20m; 2.800Kg, 90m
Landratsamt Karlsruhe, Amt für Gebäudemanagement, Bauverwaltung
Der Auftraggeber vergibt den Auftrag zur Verwertung von Altpapier (PPK) im Landkreis Eichsfeld. Ausgeschrie-ben wird die der Entsorgungszuständigkeit des Landkreises Eichsfeld unterliegende Altpapiermenge inklusive eines Teils der lizenzierten Verpackungsabfälle aus Papier/Pappe/Kartonagen (PPK) nach Vorgabe des Verpa-ckungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG). Das Altpapier wird in Ballen gepresst an den Auftragnehmer übergeben. In den 36 Monaten Vertragslaufzeit werden 11.500 Mg Altpapier zur Verwertung erwartet. Aufgrund von Schwankungen der Sammelmenge und den Herausgabeansprüchen der dualen Systeme kann sich die zu verwertende Menge um bis ± 15 % ändern.
Gegenstand der zu erbringenden Leistung ist: - Bereitstellung und Aktivierung von 2.230 (Stand 01.04.2026) Mobilfunkanschlüssen (die Anzahl kann je nach Bedarf der Auftraggeberin nach unten oder oben abweichen) in verschiedenen Tarifen und mit verschiedenen Optionen, - Bereitstellung und Versendung der notwendigen SIM-Karten mit bis zu vier Karten je Mobilfunkanschluss an die Auftraggeberin im Zuge eines Rollouts, - Vorkonfigurieren der SIM-Karten (Hardware) und der einzelnen Anschlüsse (netzseitig), - e-SIM Integration entsprechend der zur Verfügung stehenden Hardware mit bis zu vier eSIM je Mobilfunkanschluss (Serviceportal etc.), - Versenden von Informationsmaterial an die Beschäftigten der Auftraggeberin, - Portierung der bestehenden Mobilfunk-Rufnummern der Auftraggeberin vom bisherigen Provider zum Auftragnehmer, - Aktivierung weiterer Mobilfunkanschlüsse mit neuen Rufnummern nach Bedarf der Auftraggeberin, - Bereitstellung einer Business-App für die Nutzenden der Mobilfunkanschlüsse, - Bereitstellung eines Serviceportals zur Administration für einzelne Benutzer der Auftraggeberin, - Bereitstellung eines Auswertungs-, Analysetools mittels dessen die Auftraggeberin je-derzeit über frei wählbare Zeiträume in jeglicher Detailtiefe Auswertungen zum Verbrauchsvolumen (Minutenverbrauch bzw. Datenvolumen) fahren kann, - Durchführen einer eintägigen User-Schulung für das Serviceportal für maximal acht Teilnehmer, - kostenfreie Rechnungsstellung mit Einzelverbindungsnachweisen in elektronischer und ggf. nach Wunsch des Auftraggebers in Papierform, - kostenfreie Geschäftskundenhotline für alle Benutzer (7/24), - Bereitstellen eines Ansprechpartners (Key-Account-Service-Manager) und eines User-Help-Desks für einzelne Mitarbeiter der Auftraggeberin sowie - sonstige Leistungen im Zuge eines allgemeinen Kundenservices. Die Auftraggeberin kann ohne Angaben von Gründen pro Vertragsjahr bis zu 10 Prozent der Mobilfunkanschlüsse zu einem von ihr festgelegten Datum kündigen. Im Fall von größeren Restrukturierungsmaßnahmen können bis zu 25 Prozent der Mobilfunkanschlüsse durch die Auftraggeberin gekündigt werden. Es wird jedoch eine Mindestanzahl von 1.500 Mobilfunkanschlüsse, die bis zum Ende des Rahmenvertrags aktiviert bleiben, durch die Auftraggeberin garantiert.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss einer neuen Rahmenvereinbarung über Umzugsdienstleistungen für die kommenden Jahre. Die Rahmenvereinbarung umfasst projektbezogene Umzüge sowie sämtliche weiteren im laufenden Klinikbetrieb anfallenden Umzugsleistungen. Hierzu gehören insbesondere Stations-, Büro-, Labor- und Mitarbeiterumzüge innerhalb der Liegenschaften des Auftraggebers sowie (je nach Los) Gefahrguttransporte und sonstige Spezialtransporte. Der Vertrag beginnt nach Abschluss des Vergabeverfahrens, also Zuschlagserteilung.
Die Grundlagen der geplanten Maßnahmen werden aus den folgenden Vorgaben gebildet: 1. Bebauungsplan 1-14 zur Neugestaltung des gesamten Areals von 2015; 2. Bebauungsplan 1-14-1 zur Ergänzung bzw. punktuellen Änderung des Bebauungsplans 1-14 – dieser wird voraussichtlich im Sommer 2026 Rechtskraft erlangen; 3. Rahmenplan zur Charta Molkenmarkt mit den Bebauungsleitlinien in Form von Block- und Gebäudesteckbriefen (Ergebnisse aus einem mehrstufigen, städtebaulich-freiraumplanerischen Qualifizierungsverfahren von 2020); 4. Ergebnisse aus dem Realisierungswettbewerb für Architekten/Architektinnen für Block B1 – aufgeteilt in drei Lose (Preisgericht November 2025; die Auswahl des jeweiligen Objektplaners für die drei Lose wird durch die nachgeschalteten VgV-Verfahren voraussichtlich im 4. Quartal 2026 erfolgen); 5. Ergebnisse aus dem Realisierungswettbewerb für Architekten/Architektinnen für Block B2 und A1 – aufgeteilt in drei Lose (Preisgericht Juni 2026; die Auswahl des jeweiligen Objektplaners für die vier Lose wird durch die nachgeschalteten VgV-Verfahren voraussichtlich im 1. Quartal 2027 erfolgen); 6. Ergebnis aus dem Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekten/Landschaftsarchitektinnen zur Gestaltung der Hofflächen in Block B und einem Stadtplatz in Block A (der Wettbewerb befindet sich noch in der Vorbereitung; die Auswahl des Objektplaners Freiraum wird durch ein nachgeschaltetes VgV-Verfahren voraussichtlich im 1. Quartal 2027 erfolgen). Nach Durchführung der nachgeschalteten VgV-Verfahren ist letztendlich von sieben unterschiedlichen Objektplanern (ggf. teilweise als Bürogemeinschaft bestehend aus zwei bis drei Büros) und einem Freiraumplaner auszugehen. Die im VgV-Verfahren siegreichen Bieter bzw. Bietergemeinschaften werden stufenweise als Objektplaner beauftragt, im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 für die Leistungsphasen (LP) 1-3, LP 4 in Teilen (Ausarbeitung der Genehmigungsplanung, d.h. insbesondere Klärung der Genehmigungsfähigkeit, Erarbeiten der Vorlagen und Nachweise), LP 5 in Teilen (Leitdetails) und LP 8 in Teilen (künstlerische Oberleitung) und im Leistungsbild Freianlagen gemäß HOAI § 39 für die Leistungsphasen (LP) 1-3, LP 4 in Teilen (Ausarbeitung der Genehmigungsplanung, d.h. insbesondere Klärung der Genehmigungsfähigkeit, Erarbeiten der Vorlagen und Nachweise), LP 5 in Teilen (Leitdetails) und LP 8 in Teilen (künstlerische Oberleitung). Zur Gewährleistung, dass die losübergreifenden Belange (bspw. Energieversorgung, Regenwassermanagement, Ver- und Entsorgung, Sicherung eines ausreichenden Anteils an förderfähigen Wohnungen, etc.) auch losübergreifend gelöst werden und zur Gewährleistung eines Projekts mit einer trotz der Vielzahl an Beteiligten effizienten Kostenstruktur (z.B. einheitliche Bauweise, gemeinsame Ausführungsplanung und Bauausführung, etc.) soll ein Generalplaner installiert werden. Gegenstand der zu vergebenden Planungsleistungen der Generalplanung für beide Blöcke A + B sind u.a. folgende Maßnahmen: - Koordination aller Planungsbeteiligten und Zusammenführung der Planungsergebnisse, - Übernahme/Steuerung aller für die Erlangung der Baugenehmigung / baurechtlichen Zustimmung erforderlichen Fachplanungen für alle Lose bis LP 4, - Ermittlung, Zusammenführung und Kontrolle aller Kosten, sowie Kostenverfolgung über alle Leistungsphasen, - Bereitstellung erforderlicher Kostenbestandteile für Fördermittelanträge für Archäologie und Kultur unter Berücksichtigung der Förderbedingungen des Landes Berlin, - Ermittlung von Potentialen zur Planungs- und Prozessoptimierung sowie Kostensteuerung der Umsetzung durch die beteiligten Objekt- und Fachplaner, - Zusammenführung der Genehmigungsplanungen der Objektplanung, Freianlagenplanung und der Fachplanungen zu einem oder mehreren Bauanträgen für das gesamte Bauvorhaben, - Herbeiführen sämtlicher für den Projekterfolg erforderlicher Genehmigung(en), - Prüfung der Leitdetails der Objektplaner und Freianlagenplanung auf Vollständ…
Im Zuge der Sanierung des SZ Lechenich werden die Freianlagen schrittweise umgestaltet. Hierbei handelt es sich um die Umgestaltung des E-Trakt Schulhof, sowie Teile des ehemaligen Ascheplatzes. Alles zur Gewährleistung eines normgerechten Schulhofes für das SZ Lechenich.
1. Projektbeschreibung Die Alte Hansestadt Lemgo plant die energetische Sanierung und Umnutzung der ehemaligen Anne-Frank-Schule zu einem zukunftsweisenden, barrierefreien und multifunktionalen Zentrum für musikalische und kulturelle Bildung, Begegnung, Partizipation und Gemeinwohl. Das Vorhaben basiert auf den „Strategischen Stadtzielen 2030“ der Alten Hansestadt Lemgo. Dem Ziel „Lebendige Ortsteile und Identifikation“ ist das im Rahmen eines LEADER-Projekts erarbeitete Freizeitstättenkonzept zugeordnet. Dieses verfolgt die Stärkung lokaler Infrastruktur, sozialer Teilhabe und bürgerschaftlichen Engagements und empfiehlt ausdrücklich die Erweiterung der städtischen Musikschule. Die Sanierung beseitigt bestehenden Leerstand und ermöglicht eine nachhaltige Nachnutzung. Durch den Erhalt des Bestandsgebäudes und seine energieeffiziente Modernisierung leistet das Projekt zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Umsetzung der strategischen Stadtziele 2030. 2. Gebäudebeschreibung Das Grundstück der ehemaligen Anne-Frank-Schule wird westlich über die Menkestraße und östlich über die Henkelstraße erschlossen. Es liegt in Hanglage mit Höhendifferenzen von ca. 5,50 m in West-/Ostrichtung und ca. 4,70 m in Süd-/Westrichtung. Auf dem Grundstück befinden sich zwei Gebäude der ehemaligen Förderschule, der Alt- und der Neubau, die über einen höhengestaffelten Pausenhof verbunden sind. Im Westen stehen zudem zwei 2025 fertiggestellte Wohngebäude mit insgesamt zehn Familienwohnungen für Geflüchtete. Der südliche Altbau wurde 1963/64 errichtet und umfasst eine Turnhalle sowie Unterrichts- und Verwaltungsräume. Teile des Erdgeschosses werden bereits durch die VHS genutzt. Gegenstand der Sanierung und Umnutzung ist der nördliche Neubau aus den Jahren 1975/76. Das Gebäude wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise mit Mauerwerksausfachung und Klinkerverblendung errichtet. Es umfasst eine eingeschossige Eingangshalle mit Verwaltungstrakt sowie entlang der Menkestraße angeordnete, zweigeschossige Klassenraumtrakte. Diese sind horizontal zurückgestaffelt. Das Gebäude folgt dem natürlichen Geländeverlauf; Unter- und Erdgeschoss sind jeweils in zwei versetzte Ebenen gegliedert. Die Fassadengestaltung orientiert sich am Altbau und besteht aus vorgehängten Konstruktionen mit strukturierten Fertigbeton-Gesimsbändern und Klinkerflächen. Die Flachdächer sind bituminös abgedichtet und bekiest, teilweise begrünt. Fenster und Außentüren bestehen aus Leichtmetallprofilen mit Isolierverglasung. Der außenliegende Sonnenschutz über Raffstores ist weitgehend verschlissen. Die Beheizung erfolgt seit 1988 über Fernwärme. In den 1990er- und 2000er-Jahren wurden Instandsetzungen an den Dachflächen einschließlich Begrünungen vorgenommen. Weitergehende energetische Sanierungsmaßnahmen erfolgten bislang nicht. 3. Sanierungsmaßnahme und künftige Nutzung Mit dem Einzug der Musikschule und der dauerhaften Kooperation mit der Volkshochschule Detmold-Lemgo werden zwei wichtige Bildungsträger miteinander vernetzt. Es entsteht ein multifunktionaler Ort für Bildung, Kultur, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe. Auf drei Geschossen bietet das Gebäude flexible Räume für sämtliche Bereiche der Musikschule, darunter Einzel- und Gruppenunterricht, musikalische Früherziehung sowie spezielle Räume für Pop-/Rockensembles, Klavier, Flügel und Cembalo. Gleichzeitig wird eine dauerhafte Nutzung durch die Volkshochschule ermöglicht, insbesondere für Integrations-, Sprach-, Bewegungs- und Kreativkurse. Ergänzend entstehen Räume für öffentliche Veranstaltungen und die Nutzung als „Dritter Ort“. Vorgesehen sind unter anderem Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops. Auch die ehrenamtlich betriebene Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt wird weiterhin Räume im Gebäude nutzen. Die im Rahmen der Flüchtlingshilfe entstandene Bürgerinitiative bietet Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur von Fahrrädern. Der neue Standort fördert soziale Integration, generatio…
BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB für die Alte Hansestadt Lemgo
1. Veranlassung Die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) ist ein im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) eingerichteter Staatsbetrieb. In Erfüllung ihrer Aufgaben betreibt die BfUL gemäß § 89 Sächsisches Wassergesetz das gewässerkundliche Messnetz des Freistaates Sachsen. Zu diesem Zweck sind Messstellen zu warten, zu pflegen, neu zu errichten oder zurückzubauen. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat die BfUL beauftragt, dieses Messnetz im Bereich Grundwasser weiter auszubauen. Die neuen Grundwassermessstellen sollen der Verdichtung des bestehenden Messnetzes dienen und Daten zur Beschaffenheit sowie zum Stand des Grundwassers in den verschiedenen Grundwasserkörpern liefern. Diese Daten werden u.a. zur Bewertung der diffusen Stoffbelastung des Grundwassers gemäß Grundwasserverordnung benötigt. 2. Art und Umfang der Baumaßnahmen 2.1 Planungsgegenstand Es ist der Neubau von ca. 126 Grundwassermessstellen in Form eines Grundwasserbeobachtungsrohres (DN 115) im Zeitraum 2027 bis 2029 vorgesehen. Diese Messstellen sollen als Überflur- oder vereinzelt als Unterflurmessstellen bis in Teufenbereiche zwischen 10 und 40 m unter Gelände ausgebaut werden. Darüber hinaus sind in Einzelfällen Altmessstellen im unmittelbaren Umfeld von Neubaustandorten in Verbindung mit dem Neubau zurückzubauen. Es ist beabsichtigt, die für die Neuerrichtung und den Rückbau von Messstellen notwendigen Planungsleistungen einschließlich der Koordinierung, Vorbereitung und Baubegleitung aller für die bauliche Umsetzung notwendigen Maßnahmen zu vergeben und einen Rahmenvertrag für den Zeitraum 2027 bis 2029 abzuschließen. Für die Standortplanung erhält der Bieter im Zeitraum 2027 bis 2028 fortlaufend ca. 126 messstellenspezifische Aufgabenstellungen. Die Bauausführung und Bauüberwachung ist für den Zeitraum 2027 bis 2029 vorgesehen. In diesem Zeitraum sind ca. 42 neue Grundwassermessstellen pro Jahr zu errichten. Für die Ausführung der Bauleistungen wurde eine allgemeingültige Baubeschreibung inkl. Anlagen (Anlage 5 zur Aufgabenstellung) und ein umfassendes (Bau-)Leistungsverzeichnis (Anlage 6 zur Aufgabenstellung) erstellt. Beide Unterlagen sind Bestandteil dieser Aufgabenstellung und bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Der geschätzte Auftragswert der insgesamt zu vergebenden Planungs- und Ingenieurleistungen wird mit ca. 900 T€ angegeben. Mit Abschluss des Rahmenvertrags erhält der Auftragnehmer (AN) noch im IV. Quartal 2026 den Auftrag für die Planung und Bauüberwachung der ersten ca. 42 Messstellen. Die Beauftragung der Planungs- und Ingenieurleistungen für die Jahre 2028 und 2029 zur Errichtung weiterer ca. 84 Messstellen (ca.42/a) kann erst nach Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel über den Doppelhaushalt 2027/2028 des Freistaates Sachsen erfolgen. Deswegen hat der AN keinen Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen. Die vorliegende Aufgabenstellung (einschließlich aller Anlagen) bildet die Kalkulationsgrundlage für das abzugebende Honorarangebot und stellt im Falle einer Beauftragung gleichzeitig den Umfang der vertraglich geschuldeten Leistung dar. Im Rahmen der Honorarkalkulation ist der Aufwand und Preis für eine Messstelle zu den im Leistungsverzeichnis (siehe Anlage 3 zur Aufgabenstellung) aufgeführten Positionen anzugeben. Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erteilt, maßgebend ist der Gesamtpreis für eine Messstelle. 2.2 Aktueller Planungsstand Im Vorfeld werden gegenwärtig durch das LfULG und die BfUL bereits umfangreiche Voruntersuchungen durchgeführt. Im Ergebnis erhält der AN eine messstellenspezifische Aufgabenstellung (AST) des LfULG mit konkreten Angaben zum Standort, zur Tiefe und zur vorzunehmenden Ausbauform für jede neu zu errichtende Grundwassermessstelle. Diese AST einschließlich Anlagen entspricht einem Vorplanungsdokument und bildet die Grundlage für di…
Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft